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PCLife 04 | 2025 23PCD Motorsport | PCCm Donnerstag fr%u00fchmorgens machten wir uns dann auf den Weg; schon hinter dem San-Bernardino-Tunnel lachte die Sonne und wir freuten uns auf Bella Italia. Am Hotel angekommen sahen wir, dass einige Unentwegte bereits hier waren und die Tage f%u00fcr einem Kurzurlaub nutzen. Am fr%u00fchen Nachmittag wartete der erste Termin im wundersch%u00f6nen Porsche Experience Center (PEC) auf uns. Christoph und Moni bauten den Zeitnahme-Bus auf, Gerry und ich besprachen die letzten Facts, kontrollierten die Boxen und den Briefingraum und verglichen ein letztes Mal die Zeitpl%u00e4ne und Essenszeiten. An dieser Stelle ein dickes Lob an Davide Molaro vom PEC; alles, wirklich alles war perfekt vorbereitet, so dass die Traumtage beginnen konnten. Beim schon legend%u00e4re Begr%u00fc%u00dfungsabend im Hotel Touring und dem leckeren Abendessen war jedem klar, weshalb wir seit zehn Jahren hier unsere Basis haben. Francesco, der Hotelchef, ist uns in all den Jahren ein richtiger Freund geworden. Die Stimmung war ausgelassen und die Vorfreude gro%u00df. Mein einziger Kritikpunkt, der aber auf alle MotorsportWeekends zutrifft: %u201eDie N%u00e4chte sind zu kurz, man kommt zu sp%u00e4t ins Bett und sehr, sehr fr%u00fch zum Fr%u00fchst%u00fcck, oder, wie man hier zur Morgenspeise sagt: colazione%u201c.In diesem Jahr war Susi mit der Papierabnahme betraut; Claudia von der PCD-Gesch%u00e4ftsstelle half tatkr%u00e4ftig mit. Auf dem PEC-Gel%u00e4nde herrschte hektische Betriebsamkeit, Trailer wurden geparkt, wirklich riesige WoMos suchten einen Stellplatz und herrliche Porsche wurden abgeladen und vor den Boxen geparkt. Gerrys Ruf zur Fahrerbesprechung erfolgte p%u00fcnktlich, und so str%u00f6mten die Akteure nach vorne ins PEC, das f%u00fcr viele ein echtes Aha-Erlebnis war: In der Morgensonne entfaltete das Geb%u00e4ude seine ganze Sch%u00f6nheit und die riesige Mall mit den wundersch%u00f6nen Porsche wirkte nochmals eindrucksvoller auf uns. Souver%u00e4n erledigten die beiden Sportleiter das Briefing und Punkt 09:00 Uhr wurden die Fahrer der neuen ProSerie auf die Strecke geschickt. Parallel dazu lief die Papierabnahme und Neulinge bestaunten unser Boxen-Catering. Kurz danach nahm Gerry %u201eseine%u201c M%u00e4dels zum Ladies-Training mit auf den Kurs und damit legte sich auch schlagartig die vorhandene innere Unruhe. Um 11:00 Uhr wurde es ernst, die Pro-Serie bestritt ihren ersten Wertungslauf, den Jaroslav Mikolas vom PC Prag klar f%u00fcr sich entschied; er verwies die Fahrer Dr. Rocco Herz, J%u00f6rg Parentin und Dieter Kohm auf die Pl%u00e4tze. Nur unterbrochen von einem weiteren Gef%u00fchrten Fahren der Ladies rief man zum 2. Wertungslauf der Pro-Serie. Der Sieger hie%u00df nun J%u00f6rg Parentin vom PC Leipzig vor Dieter Kohm, Dr. Rocco Herz und dem f%u00fcr den PC Roland startenden Norman Jersch. Danach war unbedingt eine St%u00e4rkung n%u00f6tig; im wirklich herrlichen Ristorante des PEC wurde uns ein leckerer Lunch serviert, und das bei bester Aussicht auf die spannende Strecke und die traumhafte Landschaft. Am Nachmittag startete die vorerst letzte Langstrecke, das Format fand zuletzt immer weniger Fans. Die Sieger hie%u00dfen Oliver Fiederer (PC Landshut) in Klasse 1 und im Gesamtklassement, auf den Pl%u00e4tzen 2 und 3 landeten Andreas Friedrich und Dr. Rocco Herz. In der Klasse 2 siegte der (Ex-)Rookie Marcel Lange vor Dieter Kohm und dem Hamburger Remo Stork. Gerry hatte auch f%u00fcr seine Ladies einen Ehrenpreis und lobte dabei die Fortschritte und die gute Stimmung den Tag %u00fcber. Nach der Siegerehrung in den Boxen hie%u00df es eiligst zur%u00fcck ins Hotel, denn bereits um 19:00 Uhr wartete der Bus, der uns in eines der %u00e4ltesten Weing%u00fcter Franciacortas, das Riccafana, brachte. Vor dem im Besitz von Francescos Familie befindlichen Weingut wurden wir bereits zu einer spannenden F%u00fchrung erwartet. Francesco lie%u00df es sich nicht nehmen und f%u00fchrte uns durch die Keller. Einer der H%u00f6hepunkte war das wirklich einmalige Fingerfood, das zur Probe der edlen Franciacorta-Weine (nach Champagner-Art hergestellt) gereicht wurde. Michael nutze die Stille, um sich mit einem originellen, beleuchteten Ehrenpreis bei Francesco zu bedanken. Danke f%u00fcr zehn Jahre enge Zusammenarbeit ohne Vertr%u00e4ge %u2013 Vertrauen gegen Vertrauen! So war zum Beispiel das gesamte Hotel ab Februar f%u00fcr die Porsche Tage aus dem Buchungs-Netz genommen worden %u2013 nur der PCD durfte die Zimmer vergeben. Einmalig! Die Freude %u00fcber die Ehrung war Francesco anzusehen, seine Dankesworte waren emotional. Als ob dies nicht schon genug w%u00e4re, rief er uns in die Arkaden des Weingutes, wo uns ein typisch italienisches Men%u00fc serviert wurde, dazu das Beste aus dem Keller in Rot und Wei%u00df, %u25b6

