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                                    22 PCLife 04 | 2024FINALEst schon ein normales Rennen in Mugello eine Herausforderung, so ist ein Jahresabschluss mit Feier und Siegerehrung noch einmal eine ganz andere %u201eHausnummer%u201c f%u00fcr die Orga (Anm. d. Red.: sie meint hier insbesondere Michael Haas, ohne dessen unerm%u00fcdlichen Einsatz die Veranstaltung nicht m%u00f6glich gewesen w%u00e4re). Je n%u00e4her der Termin r%u00fcckte, desto komplexer wurden die Aufgaben und um absolut sicher zu gehen, startete die Orga bereits kurz nach Mitternacht zum langen Trip in die Toskana. Kaum angekommen hie%u00df es, unser B%u00fcro zu beziehen, die Boxenschl%u00fcssel abzuholen und die Abl%u00e4ufe mit der Zeitnahme und dem Veranstalter zu besprechen, die %u00d6rtlichkeiten f%u00fcr unser Catering abzukl%u00e4ren, genauso wie der Rennleitung unsere Serie zu erkl%u00e4ren. Denn abseits des %u00dcblichen fahren wir zwei Qualifyings und nutzen auch zweimal den rollenden Start.Und um dem allen noch die Krone aufzusetzen, bringen wir auch unseren eigenen Leading Car mit und unser Parc Ferm%u00e9 ist in den jeweiligen Boxen. F%u00fcr jede Rennleitung ganz viele Sonderw%u00fcnsche, f%u00fcr nicht wenige zu viel.Riesig war unsere Freude, als wir unseren Freund Gianluca Marotto als Race Director dort antrafen. Gianluca ist einer der meistgebuchten Race Directors Italiens, sitzt bei der FIA in Paris in allen wichtigen Gremien und ist dort ein absoluter Star unterden Rennleitern. Wir jedenfalls konnten uns keinen Besseren w%u00fcnschen. Gegen 18:00 Uhr waren alle Boxen bereits bezogen, die Trucks ausger%u00e4umt und die Stimmung war bestens. Unsere beiden Teko J%u00fcrgen Baumgartner und Gerry Haag begannen sofort mit der Abnahme der Porsche und gegen 19:00 Uhr fehlte nur noch ein Nachz%u00fcgler auf der Liste. Susi aus unserem Rennb%u00fcro meldete, dass alle Haftungsausschl%u00fcsse vorliegen, die Boxen bezahlt sind und die Zeitnahme alle wichtigen Listen und %u00c4nderungen hat. Dank viel gutem Willen des Veranstalters gab es noch ein freies Fahren am fr%u00fchen Freitagmorgen, zwar zum stattlichen Preisaufschlag, aber auch dringend n%u00f6tig, denn es waren viele Newbies auf dieser Strecke. Kurz nach dem Kennenlernen der Strecke riefen wir zur Fahrerbesprechung ins Media Center. Souver%u00e4n und locker in ausgezeichnetem Englisch erkl%u00e4rte Gianluca den Fahrern die T%u00fccken der Strecke und nannte aber auch die absoluten No-Gos. Beide Qualies waren an Spannung kaum zu %u00fcberbieten; es siegten die %u00fcblichen Verd%u00e4chtigen. Das Catering, diesmal in einem separaten Truck mit angebautem Zelt, war typisch Italienisch, sehr, sehr lecker und geh%u00f6rte mit drei G%u00e4ngen zum Besten, was uns in diesem Jahr angeboten worden ist. Der Wettergott meinte es nur gut mit uns %u2013 im Gegensatz zu anderen. (Anm. d. Red.: Im nur 80 km entfernten Imola musste die Ferrari Challenge insgesamt drei Stunden pausieren; die Strecke war total %u00fcberschwemmt). IAutodromo MugelloSchon im Dezember 2023 hatten wir mit den Vorbereitungen zum Highlight im PCHC-Kalender 2024, dem Schlusslauf in der Toskana, auf einer der sch%u00f6nsten Strecken in Europa begonnen. TEXT: Michael Haas | BILDER: PC Italia
                                
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