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51Porsche Club | MdPun Tag 1 fuhren wir eine 290 km lange Tour von Velden über Kranjska Gora - Vrsic-Pass - Bovec - Tolmin- Bohinsko Jezero - Bled - Trzic - LoiblPass nach Velden. Der gesamte Streckenverlauf war sehr anspruchsvoll undherausfordernd, zumal auf den vielen engen Kurven unterwegs viele Baustellen auf uns warteten sowie eine oftmals schlechte Straßenbeschaffenheit. So benötigten wir für knapp 300 km sage und schreibe 6,5 Std. Doch dieherrliche Berglandschaft entschädigte uns für alle Unbequemlichkeiten.Unsere Mittagspause legten wir am schönen Bohinj-See im Hotel Jezero ein. Der See liegt im Triglav-Nationalpark, dem einzigen Nationalpark Sloweniens.Auf dem Heimweg gab es dann noch einmal etwas Aufregung, da einige Teilnehmer an der Grenze zu Österreich kontrolliert wurden und für das Vergessen der Ausweispapiere von denGrenzern einhundert Euro aufgerufen wurden.An Tag 2 brachen wir zum Automuseumvon Gerhard Porsche auf (ca. 90 km einfach). Die Strecke führte uns von Velden über Liebenfels nach Sankt Veit an der Glan. Kurz nach der Ortschaft bogen wir links ab ins Wirnitztal, Richtung Gurk/Straßburg. Hier konnten wir unseren Boliden auf einer sehr kurvigen Straße 20 bis 25 km artgerechten Auslauf ohne Radarkontrollen geben. Danach hatten wir nur noch wenige Kilometer nach Sankt Salvator. Zum Das Salvator – Iris Porsche Landhotel gehörend, begeistern die Gerhard Porsche Automuseen mit einer einzigartigen Sammlung verschiedenartiger Fahrzeuge aus Vergangenheit und Gegenwart. Bei diesen Meilensteinen der Automobilgeschichte kamen nicht nur echte Motorsport-Fans ins Staunen. Selbst Automuffel sind sich einig, dass diese Sammlung echten Sonderstatus verdient. Am Nachmittag konnten die Teilnehmer ihre Freizeit nach eigenem Wunsch gestalten. Am 3. Tag führten wir wieder eine rund 320 km lange Ausfahrt nach Slowenien durch. Die Strecke: Velden - Keutschacham See - Zell-Pfarre - Schaidasattel - Paulitschsattel - Nazarje - Velenje, zur Mittagslocation Restaurant Lake und wieder zurück. Uns erwarteten kurvige Straßen und enge Pässe bei wenig Verkehr und ein Super-Wetter. Besonders angetan hatte es uns der reizvolle, 19 km lange Paulitschsattel, der vielleicht schönste österreichisch-slowenische Grenzpass im Gebirgszug der Karawanken. Dieser Pass ist erst seit wenigen Jahren asphaltiert. Unterwegs war allerdings noch eine Streckenänderung angesagt: Auf dem Weg nach Crna na Koroskem mussten wir wieder umkehren, da wir auf einer Schotterpiste hätten fahren müssen.Rundum zufrieden mit der Tour fuhren wir wieder ins Hotel und genossen Kaltgetränke am Swimmingpool.An Tag 4 traten die Teilnehmer nach einem ausgedehnten Frühstück und einer herzlichen Verabschiedung bei bester Stimmung ihre individuelle Heimreise an.So waren die vier Tage viel zu schnell vorbeigegangen, doch der Fahrspaß und die neuen tollen Eindrücke bleiben in Erinnerung. Slowenien ist immer eine Reise wert. Ein gelungenes Cluberlebnis in jeglicher Hinsicht.APCLife 03 | 2024

