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PCLife 04 | 2024 75Porsche Club | MdPustra%u00dfe, die sich %u00fcber 34 km erstreckt. Die Panoramastra%u00dfe schl%u00e4ngelt sich mit 52 Kehren und zahlreichen Kurven durch den Biosph%u00e4renpark Nockberge. Leider werden die Mitglieder des Clubs gezwungen, am h%u00f6chsten Punkt der Nockalm, auf 2.751 m, zu wenden. Die Weiterfahrt wird durch eine Schneelawine verhindert, die Sprengeinheit ist bereits vor Ort.Auf Umwegen, vorbei am Maralmbachfall, durch fantastische Kehrentunnel, %u00fcber die Malta Hochalmstra%u00dfe, erreicht der Club sein n%u00e4chstes Ziel: die K%u00f6lnbreinsperre samt Stausee.Die K%u00f6lnbreinsperre hat eine H%u00f6he von 200 m und ist somit die h%u00f6chste Staumauer %u00d6sterreichs. Die zu 90 Grad doppelt gekr%u00fcmmte Bogenstaumauer wurde aus 1,6 Mio. Kubikmetern Beton gegossen.Auf dem Airwalk, der Aussichtsplattform, scheint man %u00fcber dem Maltatal zu schweben. Dieses Tal befand sich vor 20.000 Jahren noch im ewigen Eis, nur die Spitzen der Berge, die sogenannten Karlinge mit ihren scharfen Felsgraten, ragten hervor. In den 1930er Jahren begann die Planung f%u00fcr diesen Betonriesen. Start f%u00fcr den Bau war 1971. St%u00fcrme, K%u00e4lte und Schneelawinen waren st%u00e4ndige Begleiter, 1979 wurde dieses gigantische Bauwerk fertig und nach und nach mit Wasser gef%u00fcllt. Durch den enormen Druck auf die Mauer entstanden Risse, die sp%u00e4ter aufw%u00e4ndig saniert wurden. Das Highlight des Tages ist eine F%u00fchrung durch das Innenleben der Staumauer. %u00dcber 800 Stufen geht es 20 m in die Tiefe. 626 m legen die Mitglieder des Porsche Clubs Regensburg unter Tage zur%u00fcck. Eindr%u00fccke, die niemand vergessen wird.Auf eigene Faust k%u00f6nnen die Mitglieder danach noch das nach eigener Auskunft einzige private Porsche Automuseum Europas in Gm%u00fcnd besuchen, was definitiv einen Abstecher wert ist.Nach einem kulinarisch erfreulichen Abschlussabend und guten Gespr%u00e4chen wird die Nachtruhe eingeleitet. Am n%u00e4chsten Morgen treffen sich alle Mitglieder gut ausgeschlafen zu einem ausgiebigen und entspannten Fr%u00fchst%u00fcck. Am Abreisetag geht es noch einmal hoch hinaus. Jeder f%u00e4hrt in seiner eigenen Geschwindigkeit und doch gemeinsam die Turracher H%u00f6he hinauf. Nach einem kurzen Stopp am Bergsee geht die Fahrt der Kolonne ins Restaurant zur Passh%u00f6he. Nach bestem Essen in geselliger Runde startet jeder gut gest%u00e4rkt Richtung Regensburg.Es war wie immer f%u00fcr jeden etwas dabei: Kurven, Geschwindigkeit, Spa%u00df und Spannung, und nicht zuletzt werden bei uns Genuss und Gemeinsamkeit gro%u00dfgeschrieben.

