| 08.08.09 - 09.08.09 Porsche Sports Cup - Eurospeedway Lausitz |
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Saison der Doppelsieger! Der Porsche Sports Cup 2009 ist das Jahr der Seriensieger. Auch am Eurospeedway Lausitz waren bei allen Rennen durchgehend die bekannten Kandidaten auf dem Podium. Der Spannung auf der Rennstrecke tat dies aber keinen Abbruch. Die Porsche GT3 Cup Challenge wurde erneut vom gleichen Trio dominiert, das auch schon die drei ersten Rennen geprägt hat. Swen Dolenc erwischte von der Pole-Position den besten Start, musste sich aber kurz darauf Stefan Wendt beugen. Der Papenburger setzte sich kontinuierlich ab, doch dann wurde er kurz von einem Fahrzeug der Rennleitung irritiert. Wendt hielt das Auto zunächst für das Safety-Car, bemerkte aber schnell seinen Irrtum. Dadurch schmolz der Vorsprung etwas zusammen. Doch Dolenc konnte aus dem Geschenk kein Kapital schlagen und musste zum Rennende sogar seinen zweiten Rang gegen den stark aufkommenden Daniel Dobitsch verteidigen, der sich dann in einem Fotofinish mit nur 0,068 sec. Rückstand geschlagen geben musste. Dobitsch: „Ich wäre nur vorbeigekommen, wenn Swen einen Fehler gemacht hätte und er machte keinen!“ Der Schweizer Raffi Bader gewann auf seinem von Alex Fach
eingesetzten 997 GT3 Cup beide Läufe zum Super Sports Cupüberlegen. War der Erfolg am Samstag noch ein lupenreiner
Start-Ziel-Sieg, fiel Bader einen Tag später beim Start noch auf
Position drei zurück. Doch bereits nach einer Runde hatte der
21-jährige die Hackordnung wieder hergestellt. Der Eidgenosse
war etwas ratlos: „Keine Ahnung, warum ich am Start nicht
richtig weggekommen bin!“ Robin Chrzanowski und Lars Kern Es war ein Podest dreier Porsche-Generationen: Flügel mit seinem 997 GT2, Thomas Neuert kämpfte sich im ersten Lauf auf einem 996 GT3 Cup von Startplatz sechs bis auf Rang zwei vor, Jürgen Schlager wurde mit seinem betagten 993 GT2 Turbo starker Dritter. Am Sonntag gab es neben Flügel mit Hrovje Salamunovic und Andrè Sadler zwei Debütanten auf dem Siegerpodest. Daniel Dobitsch gewann dann im Alleingang die Sports Cup
Endurance. Das Langstreckenrennen wurde zum Ende hin enorm
spannend, denn sowohl der zweitplatzierte Swen Dolenc als
auch Alfred Renauer holten in Riesenschritten auf den
führenden Dobitsch auf. Als der Abstand auf weniger als fünf
Sekunden geschrumpft war, hatte Dolenc eine Kollision beimÜberrunden und musste Renauer passieren lassen. Den in
Meran lebenden Österreicher Dobitsch konnte Renauer mit
seinem Partner Renè Bourdeaux dann aber nicht mehr
gefährden. Dritte wurden Dolenc/Hornung, die wie die beiden
Erstplatzierten ebenfalls einen Porsche 997 GT3 Cup steuerten. Es war für den Porsche Sports Cup ein sehr gelungenes
Wochenende bei hochsommerlichen Temperaturen am
Eurospeedway Lausitz. Viele Gäste der Porsche-Zentren erlebten
neben spannendem Motorsport auch die exklusive Hospitality
sowie ein buntes Rahmenprogramm rund um den Mythos
Porsche. Am 12./13. September geht es weiter mit dem Porsche Sports Cup, dann auf dem belgischen Grand Prix-Kurs von Spa Francorchamps. |