| 10.10.09 - 11.10.09 Porsche Sports Cup - Hockenheim 1 |
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Porsche Sports Cup Deutschland, Das Finale des Porsche Sports Cup im badischen Motodrom von Hockenheim brachte neben der naturgemäßen Spannung eines letzten Saisonrennens auch hochklassigen Motorsport in allen Serien., Rennbericht
Dramatik pur beim Finale in Hockenheim!
In drei der vier Rennklassen gab es noch Titel zu gewinnen. Gleich drei Kandidaten konnten noch die Porsche GT3 Cup Challenge für sich entscheiden: Swen Dolenc, Stefan Wendt und Daniel Dobitsch. Der in Südtirol lebende Dobitsch fiel als erster aus der Entscheidung, als er nach einem schlechten Start auf die zehnte Position zurückfiel. Doch auch Pole-Setter Swen Dolenc konnte aus dem besten Startplatz kein Kapital schlagen und fiel im Verlauf des Rennens bis auf Rang fünf zurück. Das war die Chance für Stefan Wendt. Der aber hing hinter seinem Teamkollegen Wendelin Wiedeking jr. fest, der das Rennen anführte. Super Sports Cup
Der Super Sports Cup war die einzige Klasse, die bereits vor dem Saisonfinale entschieden war. Der Schweizer Raffi Bader sicherte sich den Titel bereits in Spa. Die beiden letzten Läufe in Hockenheim endeten jeweils mit Doppelsiegen von Mühlner-Motorsport. Jürgen Häring aus Bubsheim setzte sich am Samstag gegen Teamkollegen Dimitrios "Taki" Konstantinou durch. Der drehte dann aber beim letzten Saisonlauf den Spies um und sorgte für die erste griechische Nationalhymne in der Geschichte des Porsche Sports Cup. Sports Cup Endurance
Häring und Konstantinou waren auch bei der Sports Cup Endurance mit ihrem Porsche 997 GT3 Cup S nicht zu schlagen und gewannen das zweistündige Rennen souverän. Konstantinou, der im schwäbischen Waldorfhäslach zu Hause ist, war nach seinem zweiten Sieg am Sonntag begeistert: "Was für ein Tag, so müsste es immer sein!" Sports Cup
Der große Sieger beim Sports Cup war Julian Dercks. Dessen Wettbewerber um die Gesamtwertung hatten vor dem Rennen nur noch rechnerische Chancen gehabt. Der Porsche Sports Cup konnte seine Position im deutschen Motorsport 2009 nicht nur festigen, sondern sogar ausbauen. Trotz der wirtschaftlich schwierigen Situation gab es im ganzen Jahr in allen Klassen volle Starterfelder, im Schnitt waren es mehr als 200 Teilnehmer pro Wochenende. Für die Porsche Zentren ist der Sports Cup als Plattform für Kunden-Events und Verkaufsunterstützung nicht mehr wegzudenken. Tausende Gäste wurden bei den sechs Veranstaltungen in der Porsche Hospitality betreut. Diese Erfolgsmischung aus hochklassigem Motorsport und Kunden-Event wird auch 2010 ihren festen Platz im deutschen Rennkalender haben. |